Eigentlich sind meine Vorräte an pflegender Kosmetik immer gut gefüllt. Es kann trotzdem vorkommen, dass ich abends oder am Wochenende auf der Couch sitze, mir überlege, mal wieder ein Peeling, eine Maske oder eine Haarkur zu machen und feststelle, dass ich das entsprechende Produkt gar nicht im Haus habe. Das ist aber noch lange kein Grund, aufs Beautyprogramm zu verzichten, denn ich habe mittlerweile eine ganze Reihe an „Rezepten“, mit denen ich Pflegeprodukte selbst aus Lebensmitteln herstellen kann, die ich immer im Haus habe.
Ich bin zwar bekennender Kaffee-Junkie, aber wenn es jetzt im Herbst draußen so richtig ungemütlich ist, finde ich nichts genialer, als es mir mit einem guten Buch, einer Wolldecke und einer Kanne Tee auf dem Sofa gemütlich zu machen. Tee ist aber nicht nur ein echter Seelenwärmer, sondern bei äußerer Anwendung auch ein unterschätzter Schönmacher. Da empfiehlt es sich, einfach ein bisschen mehr aufzubrühen, um ausreichend für ein ausgedehntes Beauty-Programm parat zu haben. Was genau Tee alles für eure Schönheit tun kann, verrate ich euch jetzt.
Würdet ihr freiwillig euer Duschgel trinken oder von eurem Peeling essen? Vermutlich nicht, oder? Unfreiwillig tut ihr das aber, und zwar häufiger, als euch das bewusst und lieb ist. Denn leider enthalten noch immer zahlreiche Kosmetikprodukte sogenanntes Mikroplastik und das gelangt über das Abwasser in unsere Umwelt. Die Filter in den Kläranlagen leisten zwar schon sehr viel, aber diese winzig kleinen Partikel rutschen häufig einfach durch und landen über den Klärschlamm auf dem Feld oder als „Nahrung“ in Fisch und Meeresfrüchten.
Wir peelen und reinigen unser Gesicht, was das Zeug hält, tragen Cremes, Seren und Masken auf, aber einen Teil vergessen wir bei der Pflege leider viel zu häufig: die Lippen. Dabei sind sie sehr empfindlich und benötigen besonders viel Aufmerksamkeit – vor allem jetzt im Winter, wenn ihnen Kälte und trockene Luft zusätzlich das Leben schwermachen. Und spröde, rissige und aufgesprungene Lippen sind nun wirklich nicht sexy.
Jetzt mal ganz ehrlich: Bei dem Wort „Silber“ rasten wir Mädels doch immer ein kleines bisschen aus, oder? Ich bei Schmuck auf jeden Fall, silberfarbene Accessoires habe ich reihenweise im Schrank und bei dekorativer Kosmetik gibt es eh kein Halten: Lidschatten, Nagellack, Silber geht immer. Das auch schon der eine oder andere Tiegel mit „Silbercreme“ seinen Weg zu mir gefunden hat, wundert euch jetzt sicher nicht.
Winter is coming. Das hat jetzt ausnahmsweise mal nichts mit Game of Thrones zu tun, sondern ist eine jahreszeitlich bedingte Tatsache. Und ganz egal, ob es schneit oder nicht, ein Spaß für die Haare ist der Winter generell nicht. Nicht nur, dass beispielsweise Vitamin D, das für schönes und kräftiges Haar verantwortlich ist, in der kalten Jahreszeit aufgrund der reduzierten Sonneneinstrahlung weniger vom Körper gebildet wird, auch die niedrigen Temperaturen und die trockene Luft setzten Kopfhaut und Haaren ordentlich zu.
So ekelig das kalte und nasse Schmuddelwetter draußen sein mag, der Winter hat für mich auch immer seine guten Seiten. Zum Beispiel mit einer Tasse Tee und einer Wolldecke auf der Couch sitzen und Serien-Bingewatching machen oder mit einem spannenden Buch stundenlang in der heißen Badewanne einweichen. Und natürlich die Sauna. Geht zwar auch im Sommer, macht aber im Winter einfach noch mehr Spaß.