Beauty ABC: Warum brauchen wir einen Conditioner?

Gleich vorneweg die Frage: Unterscheidet sich ein Conditioner von einer Spülung? Nein, Conditioner ist einfach nur der englische Begriff für die gute alte Spülung. Das wäre geklärt, nun können wir uns der wirklich wichtigen Frage widmen: Was kann ein Conditioner? Die Antwort darauf lautet: Eine ganze Menge.

Im Prinzip ist der Conditioner so etwas wie die Feuchtigkeitscreme für euer Haar. Und genau so wenig, wie ihr nach der Gesichtsreinigung auf die abschließende Pflege verzichtet, solltet ihr das bei der Haarwäsche tun. Shampoo und Spülung unterscheiden sich in der Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe und haben dementsprechend verschiedene Wirkweisen. Das Shampoo befreit Haare und Kopfhaut von Schmutz und Talgrückständen und öffnet die Schuppenschicht der Haare. Dadurch sind diese zwar anfälliger für schädlich Einflüsse wie UV-Strahlen und Hitze – aber auch aufnahmefähiger für die Pflege. Und genau hier kommt euer Conditioner ins Spiel.

How-to: Conditioner richtig anwenden

Er legt sich wie ein Schutzmantel um jedes einzelne Haar und glättet die Schuppenschicht wieder. Dadurch ist das Haar anschließend glatt und hat einen gesunden Glanz. Zudem ist es nun wieder vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt, wodurch das Risiko von Haarbruch und Spliss sinkt. Da durch die geschlossene Schuppenschicht weniger Feuchtigkeit entweichen kann, ist ein Conditioner nach der Haarwäsche vor allem für trockene Haare ein absolutes Pflichtprogramm.

Ihr wendet bereits einen Conditioner an, aber danach hängen eure Haare platt herunter und von Volumen kann keine Rede sein? Keine Sorge, es gibt ein paar Kniffe, mit denen ihr dieses Problem umgeht:

1. Viel hilft nicht viel! Eine haselnuss- bis walnussgroße Menge Conditioner reicht je nach Haarlänge vollkommen aus.
2. Conditioner gehört nur in die Haarlängen, nicht auf die Kopfhaut! Denn genau hier beschwert er euer Haar unnötig und raubt ihm das Volumen.
3. Gründlich ausspülen! Denn Rückstände von Conditioner machen die Haare fettig. Spült also so lange mit lauwarmem Wasser nach, bis eure Haare sich „quietschig“ anfühlen.

Haarkur: Backup für euren Conditioner

Die Ausrede „meine Haare kommen mit Conditioner nicht klar“, gilt also ab sofort nicht mehr. Zumal es für wirklich jeden Haartypen das passende Produkt am Markt gibt. Bei trockenem Haar greift ihr am besten zu einer Leave-in Pflege, die eben nicht mehr ausgespült werden muss und das Haar lange mit Feuchtigkeit versorgt; feines schnell fettendes Haar freut sich über eine Aufbau-Spülung, während geschädigtes Haar durch einen Repair-Conditioner neue Struktur bekommt.

So toll ein Conditioner auch ist, alleine dürft ihr ihm eure Haare jedoch trotzdem nicht anvertrauen. Auch wenn er täglich zum Einsatz kommt – und das sollte er! – kann er die intensive Pflegearbeit nicht allein leisten und benötigt regelmäßige Rückendeckung von einer Haarkur. Diese sollte ebenfalls zu eurem Haartypen passen und einmal pro Woche angewendet werden. Am besten verwendet ihr ein Produkt ohne Silikone, denn die schaden dem Haar mehr als sie nutzen.

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