Ernährungstrend Primal Eating – Zurück zu den Wurzeln

Nichts ändert sich so häufig, wie Ernährungstrends. Gefühlt wird jede Woche eine neue Sau durchs Dorf getrieben – bitte entschuldigt das schlechte Wortspiel. Während noch alles überlegt, wie sich Paleo am besten in den Alltag integrieren lässt, feiert Instagram schon wieder den neuesten Hype: Primal Eating. Was ein bisschen wie der Name einer Rockband klingt, ist das Ernährungskonzept des ehemaligen Profi-Athleten Mark Sisson. Sein Buch „The Primal Blueprint“ ist in den USA bereits ein Bestseller.

Primal Eating funktioniert nach einer ähnlichen Idee wie Paleo: Es geht darum, natürliche Lebensmittel in ihrer ursprünglichsten Form zu sich zu nehmen und dabei so gut es geht auf Fertigprodukte zu verzichten. Diese enthalten nämlich in der Regel sehr viel Zucker und Zusatzstoffe, die sich negativ auf unser Gewicht und das allgemeine Wohlbefinden auswirken. Im schlimmsten Fall fördern sie sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Dem beugt das sogenannte Clean Eating, hinter dem sich eben Paleo oder Primal Eating verbergen, vor.

Im Gegensatz zu Paleo darf man sich bei Primal Eating auch über Milchprodukte hermachen. Allerdings im Idealfall fettfrei und am besten auch direkt vom Erzeuger. Dennoch lässt Primal Eating ziemlich viel Freiraum für kreative Experimente am Herd. Zentraler Bestandteil des Speiseplans sind Proteine, worüber sich alle Fleisch- und Fischfans freuen dürfen. Aber auch hier gilt: hochwertig! Fleisch von grasgefütterten Tieren, Fisch und Meeresfrüchte aus Wildfang, auf keinen Fall aus der Zucht und Eier nur aus Bio-Freilandhaltung. In Kombination mit gesunden Fetten, Vitaminen und einem sinnvollen Maß an Kohlenhydraten kann Primal Eating zu einer Steigerung des allgemeinen körperlichen Wohlbefindens beitragen. Zudem helfen die vielen Proteine beim Aufbau von Muskelmasse, was wiederum die Fettverbrennung steigert. Und da du auf unnötigen Zucker verzichtest, beugst du auch Heißhungerattacken vor.

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