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Jetzt im Winter sind die Tage kurz und kalt und wir freuen uns, wenn wir die Sonne überhaupt mal zu Gesicht bekommen. Da kann man sich den Sonnenschutz ja auch sparen. Oder? So einfach ist es leider nicht. Denn UV-Strahlung ist selbstverständlich auch im Winter vorhanden und deren Kraft kann man schnell unterschätzen. Selbst wenn es bewölkt ist, ist die Haut ihr ausgesetzt.
Ich habe euch in diversen Blogbeiträgen ja schon erklärt, welches Pflegeprodukt welche Wirkung hat und in welcher Reihenfolge ihr Cremes, Seren, Cleanser etc. am besten anwendet. Aber hättet ihr gedacht, dass es bei jedem einzelnen Produkt auch darauf ankommt, WIE ihr es benutzt, damit es seine volle Wirkung entfalten kann?
Wir Frauen kennen das: Sobald sich ein Pickel im Gesicht zeigt, geraten wir ein bisschen in Panik. Die blöden Dinger sind halt lästig und kommen immer genau zum falschen Zeitpunkt. Aber wir haben ja reichlich Concealer, Make-up und Puder parat, um das Elend einfach abzudecken. Blöd wird’s nur, wenn der Pickel sich weigert abzuheilen, sondern unter der Abdeckschicht stattdessen immer größer wird.
Kennt ihr das im Winter auch: Eure Haut ist trocken, gereizt und gerötet und juckt zum Teil auch noch? Wirklich verübeln kann man es ihr nicht. Versetzt euch mal in ihre Lage: Draußen ist es kalt und trocknen, drinnen warm und trocken, und die meiste Zeit des Tages steckt die Haut unter dicker Kleidung. Das Gefühl von frischer Luft oder gar Sonne sind Mangelware. Unter solchen Umständen würdet ihr auch zickig reagieren, oder? Aber das ist alles kein Grund zur Sorge, denn mit der richtigen Pflege lässt sich eure Haut besänftigen und ihr kommt beide entspannt durch den Winter.
Würdet ihr freiwillig euer Duschgel trinken oder von eurem Peeling essen? Vermutlich nicht, oder? Unfreiwillig tut ihr das aber, und zwar häufiger, als euch das bewusst und lieb ist. Denn leider enthalten noch immer zahlreiche Kosmetikprodukte sogenanntes Mikroplastik und das gelangt über das Abwasser in unsere Umwelt. Die Filter in den Kläranlagen leisten zwar schon sehr viel, aber diese winzig kleinen Partikel rutschen häufig einfach durch und landen über den Klärschlamm auf dem Feld oder als „Nahrung“ in Fisch und Meeresfrüchten.
Jetzt mal ganz ehrlich: Bei dem Wort „Silber“ rasten wir Mädels doch immer ein kleines bisschen aus, oder? Ich bei Schmuck auf jeden Fall, silberfarbene Accessoires habe ich reihenweise im Schrank und bei dekorativer Kosmetik gibt es eh kein Halten: Lidschatten, Nagellack, Silber geht immer. Das auch schon der eine oder andere Tiegel mit „Silbercreme“ seinen Weg zu mir gefunden hat, wundert euch jetzt sicher nicht.
Auch wenn es schmerzt, aber ich komme langsam in ein Alter, in dem ich mir um Anti-Aging-Produkte für meine Haut Gedanken machen muss. Vorbeugen ist halt besser als Falten, da sind wir uns sicher einig. Jetzt gibt es Anti-Aging in allen möglichen Konsistenzen, von Gesichtswasser über Cremes und Fluids bin hin zu Masken. Mein persönliches Problem mit vielen dieser Produkte ist, dass sie sehr reichhaltig sind. Da ich aber die klassische Mischhaut mit Hautunreinheiten habe, ist das also genau die falsche Pflege.
„Wir hatten ja nix!“. Anders als mit diesem Satz lassen sich einige Kosmetikverirrungen vergangener Zeiten nicht erklären. Oder würdet ihr euch freiwillig giftige Stoffe ins Gesicht schmieren? Gut, auch heute gibt es noch umstrittene Wirkstoffe in Kosmetikprodukten, aber Bleiweiß?! Lässt zwar den Teint vornehm blass aussehen, ist aber auch hochgiftig. Das war zwar bekannt, hat im 16. Jahrhundert aber kaum jemanden interessiert, Hauptsache man war schön bleich im Gesicht.
Kennt ihr das auch? Ihr habt endlich ein Pflegeprodukt gefunden, mit dem eure Haut super klarkommt, und dann steht unter Garantie überall zu lesen, das just dieses Produkt einen Inhaltsstoff enthält, der als kritisch eingestuft wird. Jüngstes Beispiel sind die Mineralöle, die seit Jahren in zahlreichen Produkten enthalten sind und nun plötzlich als Bösewichte gelten. Aber weshalb und warum finden sie überhaupt Verwendung in der Kosmetikindustrie.
Pflegeprodukte mit Aktivkohle sind gerade schwer angesagt. Ich habe schon einige Produkte ausprobiert und wollte jetzt mal wieder etwas Neues testen. Entschieden habe ich mich für die Black Detox Mask von Apot.Care. Die ist mit einem Preis von rund 50 Euro für 50 ml nicht unbedingt günstig, aber ich wollte mich ganz bewusst in diesem Preissegment bewegen, um zu sehen, ob es einen erkennbaren Unterschied zu vergleichbaren, günstigeren Produkten gibt.
Was haben deine Hautcreme oder dein Shampoo mit einer Backform gemeinsam? Richtig, alle drei enthalten Silikon. Silikon ist ein Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen aus Silizium und Sauerstoff. Je nachdem, in welchem anderen chemisch Gemisch diese Verbindung vorkommt, lassen sich die unterschiedlichsten Stoffe herstellen und Silikon kommt sowohl als Fugenfüller im Bad als auch als Inhaltsstoff in Hautcremes zum Einsatz.
Es gibt ja Dinge, die sind einfach Geschmackssache. Zum Beispiel Kaviar. Für die einen der absolute Inbegriff von Luxus, für die anderen ekelig-salzig schmeckende Fischeier und vollkommen überbewertet. Ich persönlich finde Kaviar recht lecker, wäre aber im Leben nicht auf die Idee gekommen, ihn mir auf die Haut zu packen. Bis jetzt…
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