Kennt ihr das auch? Ihr habt endlich ein Pflegeprodukt gefunden, mit dem eure Haut super klarkommt, und dann steht unter Garantie überall zu lesen, das just dieses Produkt einen Inhaltsstoff enthält, der als kritisch eingestuft wird. Jüngstes Beispiel sind die Mineralöle, die seit Jahren in zahlreichen Produkten enthalten sind und nun plötzlich als Bösewichte gelten. Aber weshalb und warum finden sie überhaupt Verwendung in der Kosmetikindustrie.
Pflegeprodukte mit Aktivkohle sind gerade schwer angesagt. Ich habe schon einige Produkte ausprobiert und wollte jetzt mal wieder etwas Neues testen. Entschieden habe ich mich für die Black Detox Mask von Apot.Care. Die ist mit einem Preis von rund 50 Euro für 50 ml nicht unbedingt günstig, aber ich wollte mich ganz bewusst in diesem Preissegment bewegen, um zu sehen, ob es einen erkennbaren Unterschied zu vergleichbaren, günstigeren Produkten gibt.
Was haben deine Hautcreme oder dein Shampoo mit einer Backform gemeinsam? Richtig, alle drei enthalten Silikon. Silikon ist ein Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen aus Silizium und Sauerstoff. Je nachdem, in welchem anderen chemisch Gemisch diese Verbindung vorkommt, lassen sich die unterschiedlichsten Stoffe herstellen und Silikon kommt sowohl als Fugenfüller im Bad als auch als Inhaltsstoff in Hautcremes zum Einsatz.
Es gibt ja Dinge, die sind einfach Geschmackssache. Zum Beispiel Kaviar. Für die einen der absolute Inbegriff von Luxus, für die anderen ekelig-salzig schmeckende Fischeier und vollkommen überbewertet. Ich persönlich finde Kaviar recht lecker, wäre aber im Leben nicht auf die Idee gekommen, ihn mir auf die Haut zu packen. Bis jetzt…
Einige Herren der Schöpfung scheinen ja immer noch der Meinung zu sein, dass Hautpflege reine Frauensache ist und sie irgendwie „unmännlich“ wirken, wenn ein Cremetiegel in ihrem Bad steht. Ja, genau, und die Erde ist vielleicht doch eine Scheibe.
„Du kennst dich doch aus. Wusstest du, dass die Pipi in Pflegecremes packen?“ Diese völlig entsetzte Frage einer Freundin erwischte mich neulich, ich muss es zugeben, doch ziemlich auf dem falschen Fuß. Pipi in der Creme? What?! Nee, davon hatte ich mal noch so gar nichts gehört. Grund genug, mich schlau zu machen, damit wir uns alle keine fragwürdigen Pflegeprodukte ins Gesicht schmieren.
Contouring ist und bleibt einer DER Trends der Beautybranche. Nachdem wir uns alle tapfer monatelang diverse Make-up-Schichten ins Gesicht geschmiert und sogar Contouring mit Selbstbräuner ausprobiert haben, kommt nun die neueste Variante. Und die ist derart simpel, dass man auch wirklich von alleine hätte draufkommen können: Sunscreen Contouring – natürliche Gesichtskonturen dank Sonnenschutz. Alles was ihr dazu braucht, sind zwei Sonnencremes mit unterschiedlich hohen Lichtschutzfaktoren und natürlich Sonne.
Mizellenwasser findet man ja mittlerweile in jedem Drogeriemarkt von diversen Anbietern. Ich persönlich schwöre drauf, weil ich mit einem einzigen Produkt, quasi in einem Rutsch, mein komplettes Gesicht abschminken, reinigen und gleichzeitig pflegen kann. Aber mal ehrlich: Ihr habt euch doch auch schon gefragt, was Mizellen eigentlich sind, oder? Ich mich schon, daher habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht.
Als Kind hat mich meine Mama immer mit der guten Nivea aus der blauen Dosen eingecremt und das war’s. Heute stehen zig verschiedene Tiegel, Tuben und Spender in meinem Bad, die alle auf die eine oder andere Art etwas für meine Schönheit tun. Aber warum creme ich nicht nach wie vor aus der blauen Dose und alles ist gut? Warum brauche ich eine Creme für tagsüber, eine für die Nacht, eine für die Augen, unterschiedliche Cremes für Sommer und Winter, Seren, Öle etc.?
Ob groß oder klein, ob für Reisen oder die Handtasche und ob man sie nun Beauty Bag, Kosmetiktascherl oder Kulturbeutel nennt, ein Täschchen mit zahlreichen Schönheitsprodukten hat jede Frau. Meine ist noch verhältnismäßig klein und passt in die meisten meiner Handtaschen. Beim Inhalt versuche ich, mich auf das Notwendigste zu beschränken, aber das ist wohl immer Definitionssache.
Es ist Zeit für ein Geständnis: Ich bin ein Kosmetik-Junkie und mein Kosmetikschrank quillt über. Egal, wie oft ich ausmiste – ein Besuch in der Parfümerie, im Drogeriemarkt oder im Onlineshop und schon ist alles wieder neu bestückt mit Fläschchen, Tiegelchen, Döschen etc. Hand hoch, wenn du das auch kennst. Blöd ist nur, dass ich jedes Produkt immer gleich öffnen und ausprobieren muss, nur um dann häufig seine Existenz schlichtweg zu verdrängen.
Ich stehe morgens im Bad und schaue mir zum Zeitvertreib beim Zähneputzen einfach mal die Verpackung meiner Tagescreme an. Bei den Inhaltsstoffen stutze ich. Alkohol?! Soll der nicht schädlich für die Haut sein? Was also hat er bitteschön in meiner Gesichtspflege zu suchen?
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