Auch wenn es schmerzt, aber ich komme langsam in ein Alter, in dem ich mir um Anti-Aging-Produkte für meine Haut Gedanken machen muss. Vorbeugen ist halt besser als Falten, da sind wir uns sicher einig. Jetzt gibt es Anti-Aging in allen möglichen Konsistenzen, von Gesichtswasser über Cremes und Fluids bin hin zu Masken. Mein persönliches Problem mit vielen dieser Produkte ist, dass sie sehr reichhaltig sind. Da ich aber die klassische Mischhaut mit Hautunreinheiten habe, ist das also genau die falsche Pflege.
„Wir hatten ja nix!“. Anders als mit diesem Satz lassen sich einige Kosmetikverirrungen vergangener Zeiten nicht erklären. Oder würdet ihr euch freiwillig giftige Stoffe ins Gesicht schmieren? Gut, auch heute gibt es noch umstrittene Wirkstoffe in Kosmetikprodukten, aber Bleiweiß?! Lässt zwar den Teint vornehm blass aussehen, ist aber auch hochgiftig. Das war zwar bekannt, hat im 16. Jahrhundert aber kaum jemanden interessiert, Hauptsache man war schön bleich im Gesicht.
Kennt ihr das auch? Ihr habt endlich ein Pflegeprodukt gefunden, mit dem eure Haut super klarkommt, und dann steht unter Garantie überall zu lesen, das just dieses Produkt einen Inhaltsstoff enthält, der als kritisch eingestuft wird. Jüngstes Beispiel sind die Mineralöle, die seit Jahren in zahlreichen Produkten enthalten sind und nun plötzlich als Bösewichte gelten. Aber weshalb und warum finden sie überhaupt Verwendung in der Kosmetikindustrie.
Pflegeprodukte mit Aktivkohle sind gerade schwer angesagt. Ich habe schon einige Produkte ausprobiert und wollte jetzt mal wieder etwas Neues testen. Entschieden habe ich mich für die Black Detox Mask von Apot.Care. Die ist mit einem Preis von rund 50 Euro für 50 ml nicht unbedingt günstig, aber ich wollte mich ganz bewusst in diesem Preissegment bewegen, um zu sehen, ob es einen erkennbaren Unterschied zu vergleichbaren, günstigeren Produkten gibt.
Was haben deine Hautcreme oder dein Shampoo mit einer Backform gemeinsam? Richtig, alle drei enthalten Silikon. Silikon ist ein Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen aus Silizium und Sauerstoff. Je nachdem, in welchem anderen chemisch Gemisch diese Verbindung vorkommt, lassen sich die unterschiedlichsten Stoffe herstellen und Silikon kommt sowohl als Fugenfüller im Bad als auch als Inhaltsstoff in Hautcremes zum Einsatz.