Findet ihr das Wort Salicylsäure in Zusammenhang mit Kosmetik ein bisschen irritierend? Mir ging es früher jedenfalls so. „Säure“ klingt nicht nach einem Mittel, das ich gerne mit meiner Haut in Kontakt bringen wollte. Aber man soll die Dinge eben nicht nach dem ersten Anschein beurteilen. Der Salicylsäure tut man damit nämlich ganz schön unrecht.
Salicylsäure ist ein Stoff, der in vielen Pflanzen vorkommt, für die Kosmetikproduktion aber synthetisch hergestellt wird. Als pflanzlicher Stoff trägt sie maßgeblich zur Abwehr bakterieller Infektionen bei.
Aloe Vera ist mittlerweile ein gängiger Bestandteil in Kosmetikprodukten. Kein Wunder, denn der pflanzliche Wirkstoff ist schon seit über 6.000 Jahren für seine pflegende Wirkung bekannt. Aber warum genau gilt die Grünpflanze eigentlich als natürliches Schönheitselixier?

Aloe Vera stammt ursprünglich von der Arabischen Halbinsel. Bei uns ist sie als klassische Topfpflanze so beliebt, weil sie eine echte Überlebenskünstlerin ist – und damit ideal für alle unter uns, die nicht mit dem Grünen Daumen gesegnet sind. Die Wüstenlilie besteht nämlich fast ausschließlich aus Wasser, welches sie in ihren dicken, fleischigen Blättern speichert.
Jetzt im Winter sind die Tage kurz und kalt und wir freuen uns, wenn wir die Sonne überhaupt mal zu Gesicht bekommen. Da kann man sich den Sonnenschutz ja auch sparen. Oder? So einfach ist es leider nicht. Denn UV-Strahlung ist selbstverständlich auch im Winter vorhanden und deren Kraft kann man schnell unterschätzen. Selbst wenn es bewölkt ist, ist die Haut ihr ausgesetzt.
Ich habe euch in diversen Blogbeiträgen ja schon erklärt, welches Pflegeprodukt welche Wirkung hat und in welcher Reihenfolge ihr Cremes, Seren, Cleanser etc. am besten anwendet. Aber hättet ihr gedacht, dass es bei jedem einzelnen Produkt auch darauf ankommt, WIE ihr es benutzt, damit es seine volle Wirkung entfalten kann?
Wir Frauen kennen das: Sobald sich ein Pickel im Gesicht zeigt, geraten wir ein bisschen in Panik. Die blöden Dinger sind halt lästig und kommen immer genau zum falschen Zeitpunkt. Aber wir haben ja reichlich Concealer, Make-up und Puder parat, um das Elend einfach abzudecken. Blöd wird’s nur, wenn der Pickel sich weigert abzuheilen, sondern unter der Abdeckschicht stattdessen immer größer wird.
Kennt ihr das im Winter auch: Eure Haut ist trocken, gereizt und gerötet und juckt zum Teil auch noch? Wirklich verübeln kann man es ihr nicht. Versetzt euch mal in ihre Lage: Draußen ist es kalt und trocknen, drinnen warm und trocken, und die meiste Zeit des Tages steckt die Haut unter dicker Kleidung. Das Gefühl von frischer Luft oder gar Sonne sind Mangelware. Unter solchen Umständen würdet ihr auch zickig reagieren, oder? Aber das ist alles kein Grund zur Sorge, denn mit der richtigen Pflege lässt sich eure Haut besänftigen und ihr kommt beide entspannt durch den Winter.