Würdet ihr freiwillig euer Duschgel trinken oder von eurem Peeling essen? Vermutlich nicht, oder? Unfreiwillig tut ihr das aber, und zwar häufiger, als euch das bewusst und lieb ist. Denn leider enthalten noch immer zahlreiche Kosmetikprodukte sogenanntes Mikroplastik und das gelangt über das Abwasser in unsere Umwelt. Die Filter in den Kläranlagen leisten zwar schon sehr viel, aber diese winzig kleinen Partikel rutschen häufig einfach durch und landen über den Klärschlamm auf dem Feld oder als „Nahrung“ in Fisch und Meeresfrüchten.
Jetzt mal ganz ehrlich: Bei dem Wort „Silber“ rasten wir Mädels doch immer ein kleines bisschen aus, oder? Ich bei Schmuck auf jeden Fall, silberfarbene Accessoires habe ich reihenweise im Schrank und bei dekorativer Kosmetik gibt es eh kein Halten: Lidschatten, Nagellack, Silber geht immer. Das auch schon der eine oder andere Tiegel mit „Silbercreme“ seinen Weg zu mir gefunden hat, wundert euch jetzt sicher nicht.
Auch wenn es schmerzt, aber ich komme langsam in ein Alter, in dem ich mir um Anti-Aging-Produkte für meine Haut Gedanken machen muss. Vorbeugen ist halt besser als Falten, da sind wir uns sicher einig. Jetzt gibt es Anti-Aging in allen möglichen Konsistenzen, von Gesichtswasser über Cremes und Fluids bin hin zu Masken. Mein persönliches Problem mit vielen dieser Produkte ist, dass sie sehr reichhaltig sind. Da ich aber die klassische Mischhaut mit Hautunreinheiten habe, ist das also genau die falsche Pflege.
„Wir hatten ja nix!“. Anders als mit diesem Satz lassen sich einige Kosmetikverirrungen vergangener Zeiten nicht erklären. Oder würdet ihr euch freiwillig giftige Stoffe ins Gesicht schmieren? Gut, auch heute gibt es noch umstrittene Wirkstoffe in Kosmetikprodukten, aber Bleiweiß?! Lässt zwar den Teint vornehm blass aussehen, ist aber auch hochgiftig. Das war zwar bekannt, hat im 16. Jahrhundert aber kaum jemanden interessiert, Hauptsache man war schön bleich im Gesicht.
Kennt ihr das auch? Ihr habt endlich ein Pflegeprodukt gefunden, mit dem eure Haut super klarkommt, und dann steht unter Garantie überall zu lesen, das just dieses Produkt einen Inhaltsstoff enthält, der als kritisch eingestuft wird. Jüngstes Beispiel sind die Mineralöle, die seit Jahren in zahlreichen Produkten enthalten sind und nun plötzlich als Bösewichte gelten. Aber weshalb und warum finden sie überhaupt Verwendung in der Kosmetikindustrie.
Pflegeprodukte mit Aktivkohle sind gerade schwer angesagt. Ich habe schon einige Produkte ausprobiert und wollte jetzt mal wieder etwas Neues testen. Entschieden habe ich mich für die Black Detox Mask von Apot.Care. Die ist mit einem Preis von rund 50 Euro für 50 ml nicht unbedingt günstig, aber ich wollte mich ganz bewusst in diesem Preissegment bewegen, um zu sehen, ob es einen erkennbaren Unterschied zu vergleichbaren, günstigeren Produkten gibt.
Was haben deine Hautcreme oder dein Shampoo mit einer Backform gemeinsam? Richtig, alle drei enthalten Silikon. Silikon ist ein Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen aus Silizium und Sauerstoff. Je nachdem, in welchem anderen chemisch Gemisch diese Verbindung vorkommt, lassen sich die unterschiedlichsten Stoffe herstellen und Silikon kommt sowohl als Fugenfüller im Bad als auch als Inhaltsstoff in Hautcremes zum Einsatz.
Es gibt ja Dinge, die sind einfach Geschmackssache. Zum Beispiel Kaviar. Für die einen der absolute Inbegriff von Luxus, für die anderen ekelig-salzig schmeckende Fischeier und vollkommen überbewertet. Ich persönlich finde Kaviar recht lecker, wäre aber im Leben nicht auf die Idee gekommen, ihn mir auf die Haut zu packen. Bis jetzt…
Einige Herren der Schöpfung scheinen ja immer noch der Meinung zu sein, dass Hautpflege reine Frauensache ist und sie irgendwie „unmännlich“ wirken, wenn ein Cremetiegel in ihrem Bad steht. Ja, genau, und die Erde ist vielleicht doch eine Scheibe.
„Du kennst dich doch aus. Wusstest du, dass die Pipi in Pflegecremes packen?“ Diese völlig entsetzte Frage einer Freundin erwischte mich neulich, ich muss es zugeben, doch ziemlich auf dem falschen Fuß. Pipi in der Creme? What?! Nee, davon hatte ich mal noch so gar nichts gehört. Grund genug, mich schlau zu machen, damit wir uns alle keine fragwürdigen Pflegeprodukte ins Gesicht schmieren.
Contouring ist und bleibt einer DER Trends der Beautybranche. Nachdem wir uns alle tapfer monatelang diverse Make-up-Schichten ins Gesicht geschmiert und sogar Contouring mit Selbstbräuner ausprobiert haben, kommt nun die neueste Variante. Und die ist derart simpel, dass man auch wirklich von alleine hätte draufkommen können: Sunscreen Contouring – natürliche Gesichtskonturen dank Sonnenschutz. Alles was ihr dazu braucht, sind zwei Sonnencremes mit unterschiedlich hohen Lichtschutzfaktoren und natürlich Sonne.
Mizellenwasser findet man ja mittlerweile in jedem Drogeriemarkt von diversen Anbietern. Ich persönlich schwöre drauf, weil ich mit einem einzigen Produkt, quasi in einem Rutsch, mein komplettes Gesicht abschminken, reinigen und gleichzeitig pflegen kann. Aber mal ehrlich: Ihr habt euch doch auch schon gefragt, was Mizellen eigentlich sind, oder? Ich mich schon, daher habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht.
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