Silver Lightnings – Pflegende Kosmetik mit Silberpartikeln

Silver Lightnings – Pflegende Kosmetik mit Silberpartikeln

Jetzt mal ganz ehrlich: Bei dem Wort „Silber“ rasten wir Mädels doch immer ein kleines bisschen aus, oder? Ich bei Schmuck auf jeden Fall, silberfarbene Accessoires habe ich reihenweise im Schrank und bei dekorativer Kosmetik gibt es eh kein Halten: Lidschatten, Nagellack, Silber geht immer. Das auch schon der eine oder andere Tiegel mit „Silbercreme“ seinen Weg zu mir gefunden hat, wundert euch jetzt sicher nicht. Aber warum ist die Kosmetikindustrie überhaupt auf die Idee gekommen, Pflegeprodukte mit Silberpartikeln zu versetzen? Bewirkt das Edelmetall wirklich etwas oder bin ich auf einen reinen Marketing-Gag hereingefallen?

Tatsache ist, dass schon in der Antike Silbermünzen genutzt wurden, um das Trinkwasser keimfrei zu halten. Da liegt nämlich die tolle Wirkung von Silber: Es ist antibakteriell! Und genau deshalb verwenden immer mehr Kosmetikhersteller Silber bei der Herstellung von Cremes. Wenn ihr solche Produkte ausprobiert, dann seid bitte nicht enttäuscht, wenn ihr in der Creme nicht viel Silber entdeckt. Denn reines Silber bewirkt auf der Haut leider nichts, es muss aufbereitet werden. Daher finden sich in Cremes und Lotion mikroskopisch kleine Partikel, sogenannte Silberionen, die nur Millionsten Millimeter groß sind. Wenn ihr deutlich sichtbaren Glitzer in eurer Creme entdeckt, könnt ihr getrost davon ausgehen, dass es sich dabei nicht um das Edelmetall, sondern mehr um dekorative Elemente handelt.

Aber warum jetzt noch mal Silber in der Creme? Ach ja, richtig, die antibakterielle Wirkung. Silberpartikel zerstören auf der Haut den Nährboden für Pilze und Bakterien, die sich dadurch nicht weiter vermehren können. Selbst multiresistente Bakterien putzt Silber einfach weg. Und es ist sehr gut verträglich, sodass auch Menschen mit empfindlicher Haut und sogar Neurodermitis entsprechende Produkte benutzen können.

Wie immer, wenn irgendetwas so wunderbar klingt, gibt es natürlich Kritiker. Und die bemängeln in diesem Fall, dass Silberionen in Nanogröße die Zellwände der Haut durchdringen und in den Körper gelangen können. Da Silber die Zelleigenschaften verändern kann, ist das langfristig ganz bestimmt keine gute Sache. Es gibt aber eine einfache Lösung: Kosmetikprodukte mit ausgewiesenen Silberpartikeln (werden beispielsweise in der Naturkosmetik verwendet). Diese Partikel sind deutlich größer als die Nanoteilchen. Dadurch bleiben sie auf der Hautoberfläche, können nicht in tiefere Hautschichten eindringen und dort auch keinen Schaden anrichten.

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