To cream or not to cream: Welche Creme nutze ich wann und warum?

Als Kind hat mich meine Mama immer mit der guten Nivea aus der blauen Dosen eingecremt und das war’s. Heute stehen zig verschiedene Tiegel, Tuben und Spender in meinem Bad, die alle auf die eine oder andere Art etwas für meine Schönheit tun. Aber warum creme ich nicht nach wie vor aus der blauen Dose und alles ist gut? Warum brauche ich eine Creme für tagsüber, eine für die Nacht, eine für die Augen, unterschiedliche Cremes für Sommer und Winter, Seren, Öle etc.?

Ganz einfach: Die Haut hat tagsüber andere Ansprüche als nachts und die unterschiedlichen Hautpartien haben ihre ganz eigenen Bedürfnisse. Es macht also Sinn, mehr als eine Creme zu haben. Ich benutze beispielsweise grundsätzlich eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor, auch im Winter. Die verwende ich daher nicht nachts, aber bei einer Tagescreme ohne LSF kann man das durchaus tun. Allerdings nutzt die Haut den Schlaf in der Nacht als Regenerationsphase und daher macht es wiederum Sinn, ihr eine spezielle Nachtpflege zu gönnen.
Mit einem Serum kannst du deine Tages- oder Nachtpflege übrigens prima unterstützen. In einem Serum sind die Wirkstoffe noch konzentrierter, als in einer Creme und dringen vor allem noch tiefer in die Haut ein. Dort können sie dann besonders effektiv und nachhaltig ihre Wirkung entfalten. Es gibt sie für jeden Hauttyp, als Tages- oder Nachtserum. Such dir einfach ein Serum, das am besten zu den Bedürfnissen deiner Haut passt.

Um die Augen herum ist die Haut deutlich dünner und empfindlicher als im übrigen Gesicht. Daher neigt sie auch schnell zu ersten Fältchen, dunklen Augenschatten und Tränensäcken. Augencremes sind speziell daran angepasst: Sie enthalten eine höhere Dosierung an feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen und weniger Öl als Gesichtscreme. Da ich persönlich mir nie sicher bin, ob sie sich gut mit meinem Augen-Make-up verträgt, nutze ich meine Augencreme nur abends und klopfe sie mit den Fingerspitzen sanft in die Haut ein.

Du musst übrigens nicht alle Produkte aus ein und derselben Pflegelinie verwenden. Natürlich ist es prima, wenn die einzelnen Produkte gut aufeinander abgestimmt sind. Aber manchmal kommt die Haut mit diversen Inhaltsstoffen einfach nicht klar. Wichtig ist in erster Linie, dass alle Pflegeprodukte optimal auf deinen Hauttyp und die Ansprüche deiner Haut abgestimmt sind und keine unangenehmen oder allergischen Reaktionen auslösen.

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