Salicylsäure: Effektiver Inhaltsstoff gegen Hautunreinheiten


Salicylsäure ist ein Phytohormon, das in vielen Pflanzen vorkommt, für die Kosmetikproduktion aber synthetisch hergestellt wird. Als pflanzlicher Stoff trägt sie maßgeblich zur Abwehr bakterieller Infektionen bei. Kein Wunder, dass sie auch gut für die Haut ist, vor allem bei Mischhaut, fettiger Haut und unreiner Haut.

Wie wirkt Salicylsäure?

Unsere Haut unterliegt einem ständigen Regenerationsprozess, bei dem sie abgestorbene Hautschüppchen abstößt und sich so in einem regelmäßigen Zyklus komplett erneuert. Bei unreiner Haut funktioniert dieser Prozess nicht richtig und die alten Hautschüppchen werden nicht vollständig abgetragen. Stattdessen verstopfen sie die Poren, die sich wiederum entzünden und zu Pickeln werden. Das ist nicht nur ein Problem von Jugendlichen in der Pubertät, auch Erwachsene leiden noch sehr häufig darunter.


Genau da kommt die Salicylsäure ins Spiel, da sie den Regenerationsprozess der Haut anregt. Sie dringt tief in die Haut ein, entfernt alte Verhornungen und Hautschüppchen und sorgt so dafür, dass der überschüssige Talg wieder ungehindert aus den Poren abfließen kann. Zudem beruhigt sie die Haut und reduziert Rötungen. Und als netter Nebeneffekt ist Salicylsäure auch noch ein tolles Anti-Aging, denn sie aktiviert die natürliche Zellerneuerung und lässt die Haut praller, jünger und frischer aussehen.

Hat Salicylsäure Nebenwirkungen?

Steigt man auf Gesichtspflege mit Salicylsäure um, kann es durchaus passieren, dass sich das Hautbild zunächst verschlimmert. Das ist ein normaler Prozess und kein Grund zur Panik. Die Haut muss sich erst an die neue Behandlung gewöhnen und das kann 6 bis 8 Wochen dauern. Aber das Warten lohnt sich, denn bei regelmäßiger Anwendung von Salicylsäure verbessert sich das Hautbild sichtbar und die Pickel werden deutlich weniger. Aufgrund der schälenden Wirkung von Salicylsäure sollte grundsätzlich auch ein Lichtschutzfaktor verwendet werden, ideal ist LSF 30 oder höher.

Kann Salicylsäure dauerhaft angewendet werden?

In Kosmetikprodukten ist Salicylsäure so genau dosiert (bis maximal 2%), dass sie ihre Wirkung entfalten und bedenkenlos über einen längeren Zeitraum angewendet werden kann. Bei stärker konzentrierten Präparaten kann es nämlich zu Hautreizungen, Rötungen oder einem Austrocknen der Haut kommen. Trotz der geringen Dosierung sollten Kosmetikprodukte mit Salicylsäure nicht auf offenen Wunden angewendet werden. Bei schwerer Akne sollte vor den Anwendung grundsätzlich ein Hautarzt oder eine Kosmetikerin konsultiert werden.

Weidenrinde als Alternative zu Salicylsäure

In vielen Hautpflegeprodukten wird mittlerweile Weidenrindenextrakt als Ersatz für Salicylsäure verwendet. Weidenrinde kommt vor allem aus dem K-Beauty-Bereich, da in Korea Hautpflege mit einer Salicylsäure-Konzentration über 5% bereits verschreibungspflichtig ist. Auf der Suche nach einer ähnlich gut gegen Hautunreinheiten wirkenden Alternative wurde man bei Weidenrindenextrakt fündig. Weidenrinde entfernt sanft aber gründlich überschüssigen Talg aus den Poren. Zudem macht sie die Haut insgesamt weicher, sodass Talg und Verunreinigungen besser aus den Poren transportiert werden können. Dadurch wird das Hautbild langfristig geklärt und Hautunreinheiten werden reduziert.

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